Museum in der Schule

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Von der Walze bis zur Stereoanlage

Das "Oberösterreichisches Pramtal-Radiomuseum in Taufkirchen/Pram" von Gerhard Neuböck wurde vom "Museum in der Schule" übernommen und wird zur Zeit übersiedelt und neu geordnet.

Ab Ende April 2018 erfolgt die Neupräsentation im "Museum in der Schule" in Taufkirchen/Pram mit einer Sonderausstellung über das Thema Radio!




Ein erster Schritte in der Empfangstechnik war das Detektorgerät (Bj. 1920), mit Kopfhörer und Kristalle.
In den Jahren 1924/25 wurde das Detektorgerät vom Röhrenempfänger abgelöst. Ein "Erikson" Geradeausempfänger (Bj. 1924) ist in der Sammlung vorhanden.
Die weitere Entwicklung (1926-1929) waren die 3 bis 8 Röhenempfänger (Neutrodyn, Neutrovox, ... jedoch noch mit Akku-Anodenbatterien und zusätzlichen Lautsprechern ausgestattet.
Die Radioindustrie ging ab dem Jahre 1930 dazu über, den Lautsprecher und das Empfangsgerät zusammen zu bauen. Es konnten bereits drei Wellenbereiche (Kurz-,Mittel- und Langwelle) empfangen werden.
In den Jahren 1933-1939 war die Ära der Volksempfänger mit drei verschiedenen Ausführungen.
Von 1939-1943 wurden zusätzliche Radios, hauptsächlich für den Export erzeugt. Ab 1946 war wieder ein Neuanfang der Radioindustrie, die dann ab dem Jahre 1952 offiziell die UKW-Zeit einführte.
Die ersten "Tastenradios" kamen 1954 auf den Markt. Die technische Entwicklung ging nun rasch voran. Kofferradios ab 1956, UKW-Radios mit Plattenspieler und Stereoanlagen. Da sich immer mehr die Entwicklung der Transistor- und IC-Technik durchsetzte, nahm die Rundfunkröhre bis 1970 ihren Abschied von den Empfängern.



 

Museumsgütesiegel für unser Museum

2014 wurde 40 österreichischen Museen das Museumsgütesiegel bis 2019 verliehen, darunter so bekannte Häuser wie

Ars Electronica Center – Museum of the Future, Linz

Webereimuseum, Haslach an der Mühl

Botanischer Garten der Karl Franzens Universität Graz

Residenzgalerie Salzburg

Schloss Esterházy, Eisenstadt

Universalmuseum Joanneum

und, was uns besonders freut –

Museum in der Schule, Taufkirchen an der Pram!




Damit hat Taufkirchen an der Pram neben dem Bilger-Breustedt-Haus ein zweites Museum mit dieser hohen österreichischen  Auszeichnung.

Im Rahmen unserer alljährlich stattfindenden Veranstaltung Wein & Musik am 15.11.2014 wurde uns im Beisein von Bürgermeister Josef Gruber von Mag. Thomas Jerger die Urkunde und die Plakette überreicht.




Mag. Thomas Jerger, Direktor der Kärntner Landesmuseen, ist für Taufkirchen und unser Museum kein Unbekannter. Er war federführend an der Gestaltung des Museums beteiligt.

Die Zuerkennung dieser besonderen Auszeichnung war nur durch gezielte Arbeit am Museum, im Museum und mit dem ganzen Team des Museums möglich. Daher ein besonderer Dank eben an dieses Team des “Museum in der Schule”!

 
 
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